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2 Oktober - 8 Oktober
€13

AfD-Politiker Holm hat bei Markus Lanz erklärt, was bei der CDU schiefläuft. Gegenwind bekam er von Journalistin
Kerstin Münstermann.
Markus Lanz hat sich am Mittwoch um einen Blick hinter die Parteikulissen von CDU und AfD bemüht. Dabei
brachte er auch den „Pfingstbrief“ zur Sprache, in dem CSU-Vize Manfred Weber Parteichef Markus Söder im Mai
indirekt scharf kritisiert hatte. „Würden Sie Markus Söder als Ihren Freund bezeichnen?“, wollte Lanz wissen. „Wir
sind politische Weggefährten seit Jahren und haben unterschiedliche politische Ansätze“, erklärte Weber.
„Mögen sie den?“, bohrte Lanz nach. Er „habe Themen“, die er an Söder „sehr schätze“, erklärte Weber. „Sie
können nicht einmal sagen, dass Sie ihn mögen“, schloss Lanz. Es gebe ein „gutes menschliches Miteinander“,
führte der CSU-Vize zu Lanz‘ Belustigung aus. „Es wird immer schlimmer“, erklärte der Moderator amüsiert. Man
müsse in der Politik nicht jedem in den Arm fallen, beharrte Weber. Seine Partei sei stark, wenn alle Charaktere
gut zur Geltung kommen. Deswegen wolle er neben anderen auch einen starken Markus Söder, so Weber.
Die Gäste
Manfred Weber, CSU-Vize
Leif-Erik Holm, AfD-Politiker
Kerstin Münstermann, Journalistin
Gerald Knaus, Migrationsforscher
Im Video | Lanz führt AfD-Politiker vor
Video lädt
Quelle: Glomex
Ob er ausschließe, dass sein Parteigenosse noch einmal einen Versuch starte, Kanzler zu werden, wollte Lanz
wissen. Söder selbst habe das mehrfach ausgeschlossen, antwortete Weber. Damit sei alles gesagt. Die CSU
wolle eine erfolgreiche CDU-Regierung und unterstütze Bundeskanzler Friedrich Merz trotz Kritikpunkten, machte
Weber deutlich. Ein Kanzlertausch stehe nicht zur Debatte. Weber appellierte dafür, den Fokus auf
Problemlösungen statt Personaldebatten zu lenken.
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Holm wehrt sich
Nur den Kanzler auszuwechseln, ist für den AfD-Politiker Leif-Erik Holm keine Lösung. „Neuwahlen wären
tatsächlich eine gute Lösung“, so sein Ansatz. Schließlich löse ein Personalwechsel die grundlegenden Probleme
nicht. Die Union sei „nur noch Mehrheitsbeschaffer für linke Politik“, so seine Analyse. „Das ist doch Quatsch“,
hielt Journalistin Kerstin Münstermann dagegen. „Sie spekulieren auf Neuwahlen, weil Ihnen das gerade gut
passen würde“, erklärte sie. In einer Demokratie sei es aber nicht vorgesehen, dass man so lange wählt, bis die
Mehrheit komme, die einer Fraktion passt.
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Details

  • Beginn: 2 Oktober
  • Ende: 8 Oktober
  • Eintritt: €13
  • Veranstaltungskategorie:

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  • E-Mail svkanku@gmail.com

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